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Häufig gestellte Fragen |
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Anmerkung: Die in dem HGF Abschnitt
vertretenen Meinungen sind – wie die
in anderen Teilen dieser Website –
die von Benoît Junod und geben nicht
notwendigerweise die von FISAE
wieder.
Ist
ein Bücherzeichen dasselbe wie ein
Exlibris?
Schreibt man Ex
libris, Exlibris, oder Exlibris?
Sind Exlibris teuer?
Sind sie schwer zu finden?
Gibt es viele Bücher über Exlibris?
Was soll ich sammeln?
Was sind Pseudo-Exlibris und was
sind Dedikationsexlibris?
Wie soll ich meine Sammlung
aufbewahren?
Kann ich jeder Gesellschaft
beitreten oder nur der in meinem
Land?
Warum sollte ich einer (oder
mehreren) Gesellschaft(en)
beitreten?
Soll ich ein Exlibris in Auftrag
geben?
Welchen Künstler soll ich wählen?
Wie teuer wird es sein?
Wie unterscheiden sich Tagungen
einer Gesellschaft von den FISAE
Kongressen?
Wann kann ich mich zum nächsten
Kongress anmelden?
Sind ein Bücherzeichen und ein
Exlibris dasselbe?
Im allgemeinen sind beide Wörter
austauschbar. „Exlibris“ kommt von
den lateinischen Wörtern „ex
libris”, welche „aus den Büchern
von…” heißen und denen normalerweise
ein Personenname oder der einer
Institution folgt. Einige Puristen
werden argumentieren, dass das Wort
Exlibris das Gebiet der
„Buchschildchen“ nicht umfasst, d.h.
typographischen Exlibris,
gelegentlich durch eine Linie oder
eine Blumenumrandung abgegrenzt,
aber das Argument ist schwach.
Andere sagen, dass gestempelte und
handgeschriebene Exlibris keine
seien, was – streng genommen –
richtig ist; aber der Sprachgebrauch
heute ist so locker, dass solche
Unterscheidungen eher künstlich
sind.
Schreibt man Ex libris, Ex-libris,
oder Exlibris?
Wie bereits oben gesagt, ist die
Inschrift, die man normalerweise auf
einem Bücherzeichen findet “ex
libris” – zwei lateinische Wörter,
die "aus den Büchern von..." heißen.
Eine immer größere Zahl von Leuten
schreiben “Exlibris” (in einem
Wort), beeinflusst vom Deutschen;
die Franzosen allerdings schreiben
wie im Englischen "ex-libris“
Heute werden Exlibrissammler oder
-autoren oft als Exlibristen
bezeichnet… Das Wort findet sich
nicht im Wörterbuch, aber da moderne
Sprachen sich verändern und nur die
Franzosen eine regulierende
Institution wie die Académie
Française haben, gehen wir ganz
zufrieden mit dem Begriff um!
Sind Exlibris
teuer?
Sammler pflegen Anfängern immer zu
erzählen, dass die Preise einmal
vernünftig waren – aber heute
unmöglich geworden seien! Das ist
Unsinn. Gute, gesuchte Exlibris sind
nie billig gewesen und sind es auch
heute nicht. Unbedeutende,
künstlerisch uninteressante Blätter
waren nie teuer und werden es
wahrscheinlich auch niemals sein.
Die Preise für Exlibris haben sich
langsam und kontinuierlich nach oben
entwickelt, aber es ist immer noch
eine Art des Sammelns, das keine
bedeutenden finanziellen Mittel
erfordert.
Welche Faktoren tragen zum Preis
eines Exlibris bei? Es sind in der
Regel allgemeine Faktoren, die den
Wer von Kunst generell und den von
Druckgrafik im besonderen
beeinflussen. Diese umfassen
Seltenheit, Erhaltungszustand,
technische Qualität, historisches
Interesse (des Eigners und de
Künstlers), ästhetische und
künstlerische Interessen, Bedeutung
im künstlerischen Oeuvre, etc. Auch
Moden spielen eine Rolle. Es lohnt
nicht davon zu träumen, ein
Exlibris, das man besitzt, habe
einen gigantischen Wert, wenn
niemand bereit ist, den Preis dafür
zu zahlen. D.h. ein Exlibris – wie
jedes andere Objekt – hat einen
Marktwert; aber es gibt keinen
festen Katalogwert wie bei
Briefmarken, Münzen oder anderen
Sammelobjekten. Oft bezahlen die
Sammler von Ephemeren mehr für ein
Exlibris als ein Exlibris Sammler,
weil der Umfang ihrer Interessen
breiter und die davon betroffenen
Finanzen substanzieller sind.
Offensichtlich kann der Preis für
ein Exlibris innerhalb einer
Sammlung oder individuell enorm
unterschiedlich sein. Allgemein
lässt sich sagen, dass bildliche
Jugendstilexlibris (ca. 1890-1930)
höher bewertet werden als frühere
heraldische, außer den frühesten und
denen von bedeutenden Künstlern.
Während der Epoche der Moderne
wurden die Exlibris von
Spitzenkünstlern oft in limitierten
Auflagen signiert herausgegeben;
Probedruck und Raritäten bringen
Preise von 200 oder 300 € (für einen
Klinger z.B.), während normale
unsignierte und unnummerierte Drucke
von weniger bedeutenden Künstlern 5
– 10 € bringen mögen. Einen besseren
Kauf als einzelne Blätter stellen
gewöhnlich Konvolute dar – ein
schnellerer Weg, eine Sammlung
aufzubauen, allerdings enthalten sie
fast immer eine Menge
uninteressantes material, das man
nachher durch Verkauf oder Tausch
wieder loswerden muss.
Aber das ist alles Theorie; schauen
wir die Realität an: Im Frühjahr
2005 verkauften zwei Auktionshäuser,
die sich nicht besonders auf
Exlibris spezialisiert haben,
interessante Sammlungen. Eine war
die John Simpson Sammlung, die bei
Bonhams in London verkauft wurde,
die andere eine Reihe von 200
Konvoluten von meist deutschen
Exlibris aus der Periode von
1900-1930 bei Schneider-Henn in
München.
Der höchste Preis, den ein einzelnes
Exlibris bei Bonhams erzielte waren
£ 660 für ein kleines Porträt-Blatt,
das der berühmte Samuel Pepys
verwendete. Einige sehr seltene
heraldische Blätter brachten
höchstens ein Drittel dieses
Preises. Ein Konvolut von 170
bildlichen Blättern, Schätzpreis £
200-£ 400, welches ein seltenes
Exlibris enthielt, das William Blake
fertigte, brachte die ungeheure
Summe von £ 8.640 – aber es wurde
höchstwahrscheinlich eher von einem
Blake-Sammler als von einem
Exlibrisenthusiasten gekauft. Der
Preis von £ 1.569 für 22
Jugendstilblätter (Schätzwert £
400-£ 600) zeigt, dass kunstvolle
Blätter des frühen 20. Jahrhunderts
stark nachgefragt sind, sowohl von
Ephemerensammlern als auch von
Exlibrissammlern. Auf der Auktion
bei Schneider-Henn gab es eine
Bestätigung „sicherer Werte“ Blätter
hochgeschätzter Künstler erreichten
fast immer den Schätzpreis, mit 240
€ für das seltene Exlibris von Diego
Rivera (Schätzwert 100 €); eine
fabelhafte Sammlung von 227
Buchzeichen von Emil Orlik, die
seltene Probedrucke und meist
signierte Blätter beinhaltete,
Schätzwert 2.500 € brachte über
4.000 €. Allerdings wurden drei
große von Exlibris der 1920er Jahre
(1.700, 1.050 and 2.600 Teile),
meist Originalgraphik, viele
signiert, für Durchschnittspreise
von 2,95 €, 3,60 € und 1,00 € pro
Stück verkauft – was belegt, dass es
wichtig ist, das Auktionshaus zu
besuchen und den Inhalt der
Konvolute sorgfältig zu prüfen.
Falls Sie jedoch einmal ein
Antiquariat betreten und der
Verkäufer sagt statt des üblichen:
„Exlibris? Nein, hatten wir schon
seit Jahren keine mehr”, dass er
einen Schuhkarton voll habe und ob
Sie vielleicht das ganze Konvolut
kaufen möchten, dann könnte es sein,
dass Sie pro Stück einen Euro
bezahlen – und Schätze entdecken.
Wenden wir uns dem heute am
häufigsten gesammelten Typ von
Exlibris zu, zeitgenössischen
Blättern, die von Künstlern in
signierten und limitierten Auflagen
gefertigt werden, wobei die
Situation kaum anders als oben
beschrieben ist. Exlibris von
gesuchten Künstlern (wenn man einen
der wenigen Probedrucke kauft, die
der Künstler über die Edition
hinaus, die er dem Auftraggeber
überlässt, drucken und behalten
kann) können bis zu 20 – 50 €
kosten. Das ist der Grund, warum
zeitgenössische Exlibris Sammler
Exlibris in Auftrag geben und sie
tauschen, da eine Auflage von 50
oder 100 weniger kostet als die
Summe der einzelnen Drucke.
Ist es schwer, Exlibris zu finden?
Exlibris-Quellen für Sammlungen gibt
es nicht so allgemein wie
Philatelistenläden oder
Münzenhändler. Viele Antiquare in
Europa haben allerdings einige
Exlibris zum Verkauf und es gibt
einige wenige Verkäufer, die sich
auf diesem Gebiet spezialisiert
haben (sehen Sie in dieser Website
unter Nicht-FISAE-Mitglieder, etc.
und unter Links). Einige
Sammlervereinigungen (etwa der
Schweizerische Ex Libris Club)
kaufen regelmäßig Sammlungen auf und
bieten ihren Mitgliedern Blätter zu
attraktiven Preisen an. Dann gibt es
natürlich den Tauschweg, besonders
für zeitgenössische Exlibris. Man
wird einige Sammler großzügiger als
andere finden, aber fast jeder
glaubt, dass er Schätze im Tausch
gegen Dreck abgibt. Einige Sammler
tauschen nur Exlibris eines
bestimmten Künstlers gegen Blätter
desselben oder eine Technik gegen
dieselbe. Solche Einstellungen
führen nicht zu guten Beziehungen
unter Sammlern – und das Sammeln von
Exlibris – wie bei jedem anderen
Hobby – sollte eine Quelle des
Spaßes und Vergnügens sein und die
Grundlage von Freundschaften und
geteilten Erfahrungen; es ist daher
ratsam, nicht auf der absoluten
Gleichheit des Tauschs zu bestehen.
Wenn man eine schlechte Erfahrung
macht (und das ergeht allen Sammlern
so) – dann sollte man einfach mit
dieser Person nicht mehr tauschen!
Gibt es viele Bücher über Exlibris?
Die Exlibris-Bibliographie ist
gewaltig und wächst jeden Tag
weiter. Jeder Sammler benötigt
Referenzmaterial für sein
Sammelgebiet und deshalb ist, was
von Interesse für eine Person ist,
möglicherweise für einen anderen
wertlos.
Sammler alter Exlibris (vor 1880
etwa) finden eine Reihe von Büchern
zu den Exlibris in verschiedenen
Ländern. In einigen Fällen bringen
sie eine Auswahl der schönsten und
repräsentativsten Blätter durch die
Jahrhunderte (wie es Brian North Lee
in
British Bookplates für
Gro0britannien tut) oder sie haben
die Form eines Registers, das
versucht, alle Exlibris des Landes
zu verzeichnen (wie z.B. Warnaeckes
Die Deutschen Bucheignerzeichen
für Deutschland oder
Agnes Wegmanns zweibändiges
Die Schweizerischen Exlibris bis zu
1900 für die Schweiz).
Publikationen der frühen Exlibris
Gesellschaften in der Zeit von
1880-1910 sind ebenfalls eine
exzellente Informationsquelle.
Für moderne Buchzeichen (im
Gegensatz zu den zeitgenössischen)
gibt es einige Schlüsselwerke wie
das siebenbändige Verzeichnis von
Künstlermonogrammen, herausgegeben
von Klaus Witte sowie eine Vielzahl
an Monographien und Büchern über
bedeutende Exlibriskünstler (sowohl
solche, die im Rahmen ihres Werks
Exlibris schufen, als auch solche,
die eine große Zahl von Exlibris
fertigten und sonst manchmal nichts
weiter). Vom Gutenbergmuseum gibt es
einen dreibändigen Katalog moderner
Exlibris mit einem
Eignerverzeichnis, der bei der
Identifizierung von Künstlern und
einzelnen Blättern hilft (Elke
Schutt-Kehm (Hsg): Exlibris-Katalog
des Gutenberg.Museums, Verlag Claus
Wittal Wiesbaden).
Die meisten Veröffentlichungen zum
zeitgenössischen Exlibris sind meist
Bildbände mit wenig oder keinem
Text. Es handelt sich meist um
Wettbewerbskataloge oder um Studien
zu Exlibriskünstlern eines Landes
oder einer Region oder um
individuelle Monographien. Für einen
Sammler heutiger Exlibris ist es
eine wichtige Aufgabe, möglichst
viele Kataloge oder Ausstellungen
anzuschauen, da dies für sie oder
ihn der beste Weg ist, einen Sinn
für das zu entwickeln, was gemacht
wird, und den eigenen Geschmack zu
verfeinern. Kataloge und
Publikationen kann man gewöhnlich
leicht durch die
Mitgliedgesellschaften der FISAE
beziehen, aber man kann sie manchmal
auch bei Buchhändlern kaufen oder
indem man die Sites von Abebooks
oder Amazon.com durchforstet.
Was sollte ich sammeln?
Gedruckte Exlibris sind eines der
breitesten Sammelgebiete, die man
sich vorstellen kann. Sie existieren
seit fünfeinhalb Jahrhunderten, und
obwohl sie in den ersten dreien
thematisch meist heraldisch waren,
wurden ihre Motive universeller, als
Bücher und Bibliotheken sich
breiteren Bevölkerungsschichten
öffneten. Es gab einige Sammler, die
beschlossen, alles zu sammeln, was
ihnen gefiel und die darauf
abzielten, eine panoramaartige
Sammlung aufzubauen, die ihren
Begriff von der Evolution der Stile
und des Geschmacks durch die
Jahrhunderte spiegelt.
Heute findet man Sammler, die
entweder nach Themen sammeln (Eulen,
Vögel, Ex musicis, erotische
Blätter, Buchmotive, das
Vanitas-Thema – der Tod und das
Mädchen, Heraldica, Insekten, Wein,
mythologische Themen, Schach, Don
Quijote, Berühmtheiten, Aktexlibris,
etc., etc., etc.), oder nach Ländern
oder Regionen, nach Perioden (früh,
modern, zeitgenössisch), nach Stil
(frühe Heraldik, Rokoko, Jugendstil
modernistisch, abstrakt, etc.), nach
Künstler (nur bestimmte nur
bestimmte Künstler), nach Technik
(Tiefdrucke, Hoch- oder
Tiefdruckstiche).
Was Techniken angeht, besteht
manchmal die dumme Vorstellung, dass
ein Tiefdruckstich (und Metallstiche
überhaupt) wertvoller sei als ein
Holzschnitt oder Hochdruckstich und
dass diese Techniken wiederum höher
eingeschätzt werden sollten als
Siebdruck oder Flachdrucktechniken –
nicht zu sprechen von industriell
gefertigten Blättern (Buchdruck oder
Offsetverfahren z.B.), die als
„billig“ eingeschätzt werden. Jeder
Sammler hat sein unterschiedliches
Wertsystem für das, was er sammelt;
wichtig ist, dass man die je
persönliche Wahl toleriert.
Diese Wahlfreiheit ist einer der
großen Vorzüge von Exlibris, obwohl
man sagen muss, dass eine
Einschränkung besteht: was man
sammelt, müssen Exlibris sein. Im
Lauf der Jahre gab es verschiedene
Gesellschaften – und manch einen
Sammler – mit breiter gestreuten
Interessen: Exlibris und Ephemeren,
Exlibris und Bücher, Exlibris und
Kleingraphik. Ein Exlibris bleibt
ein kleinformatiger Druck, der
gemacht wird, um in Bücher geklebt
zu werden und den Eigner zu
bezeichnen. Jedes Wort dieser
Definition zählt...
Was sind Pseudo-Exlibris und was
Dedikations-Exlibris?
Seit nahezu einem Jahrhundert gibt
es unter Sammlern die Diskussion
über den Gegenstand ihrer Sammlung.
Einige sind der Meinung, dass ein
Exlibris nur ein Exlibris ist, wenn
es in ein Buch geklebt war (und
später herausgenommen wurde) oder
eingeklebt werden sollte und
irgendwie übrig blieb. Anderen
genügt es, wenn es als Exlibris
konzipiert war, selbst wenn es nie
einem Buch nahe kam... Wieder andere
glauben, dass, wenn einige Drucke in
ein Buch geklebt wurden, dies
genüge, es als Exlibris zu
qualifizieren. Es ist allgemeiner
Konsens, dass zeitgenössische
Exlibris die Worte “Ex libris”
enthalten müssen (oder ein
Äquivalent wie “Aus den Büchern
von…” oder “Aus der Bibliothek
von…“), denen der Name einer
lebenden Person oder einer
Institution oder wenigstens deren
Initialen folgen. Der Eigner muss es
in ein Buch einkleben können (es
darf also nicht 3 x 2 m groß sein
oder auf einem so dicken Papier,
dass der Einband bricht).
Exlibris, die diesen Grundregeln
nicht entsprechen, werden
„Pseudo-Exlibris“ genannt und von
den meisten ernsthaften Sammlern
abgelehnt. ‘ex libris Lago Maggiore'
ist also ebenso ein Pseudo-Exlibris
wie ‘ex libris W. A. Mozart', oder
‘Exlibris Frieden'. Wenn ein Blatt
allerdings eine doppelte Inschrift
aufweist wie ‘ex libris Carlo
Carlotti’ und ‘Lago Maggiore', dann
ist es akzeptabel.
Ein anderer Problemfall sind die
sogenannten Widmungs- oder
Dedikationsblätter. Exlibris, die
berühmten Personen gehörten, sind
begehrte Sammelobjekte. Obwohl viele
von ihnen absolut genuin sind und
von ihren Eignern benutzt wurden
(Königin Elizabeth II, Charlie
Chaplin, Roger Peyrefitte, Maxim
Gorki oder Albert Einstein), haben
eine Reihe von Künstlern die
Initiative ergriffen und ein
Buchzeichen für eine Berühmtheit
gefertigt, ohne dafür beauftragt
worden zu sein. Manche gehen noch
weiter; sie drucken eine Auflage
Exlibris und schicken sie dann der
betroffenen Person mit einem
Begleitschreiben, das sie als
Geschenk ausweist.
Unglücklicherweise landet die große
Mehrheit solcher Blätter im
Papierkorb und werden nie in Bücher
geklebt; sie sind bestenfalls
„Widmungsblätter“ und erregen wie
die Pseudo-Exlibris den Unwillen der
ernsthaften Sammler, da sie einen
Auftrag und eine Beziehung zwischen
Künstler und „Eigner“ implizieren,
die nie existierten.
Wie soll ich meine Exlibris Sammlung
aufbewahren?
Sie haben einen entscheidenden
Schritt getan und haben einige
Exlibris erstanden. Glückwunsch!
Wenn Sie verheiratet sind kann man
hoffen, dass Ihre Frau Ihre
Sammelentscheidung billigt und Ihre
Leidenschaft mit Ihnen teilen wird –
sonst müssten Sie eventuell das tun,
was der berühmte britische Sammler
Crouch (dessen Sammlung jetzt bei
der Gesellschaft der Antiquare
Londons liegt) in der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts tat. Wenn er
von der Arbeit nach Hause kam,
verbarg er alle Exlibris, die er
gekauft hatte, in der Hecke vor
seinem Haus, um sie erst dann
hereinzuholen, wenn seine Frau fest
schlief...
Also. Sie nehmen Ihre Schätze
heraus, legen sie auf den Tisch,
breiten sie aus und fragen sich,
worin Sie sie aufbewahren werden.
Erinnern wir uns an einige
Grundbedingungen für die
Aufbewahrung von Drucken, Büchern
und Papiersachen im allgemeinen:
-
Idealerweise sollten
Exlibris (wie alle
Druckwerke auf Papier)
im Dunkeln gehalten
werden und nie
Lichtquellen von mehr
als 50 Lux ausgesetzt
werden. Die ist eine
ziemlich stringente
Regel, die vom
Internationalen Rat der
Museen (International
Council of Museums -
ICOM) empfohlen wird –
aber es ist realistisch,
wenn man nicht möchte,
dass sich seine Schätze
innerhalb weniger Jahre
verfärben und
verblassen, sie NICHT zu
rahmen und an eine
direkt von der Sonne
beschienene Wand zu
hängen. Wenn Sie
wirklich der Versuchung
nicht widerstehen
können, einige zu
rahmen, benutzen Sie
UV-filterndes Glas,
stellen Sie sicher, dass
ein Passepartout
verhindert, dass das
Glas die Oberfläche des
Abzugs berührt und
wählen Sie einen
schattigen Ort, um Sie
aufzuhängen. Benutzen
Sie einen Wechselrahmen,
so dass Sie Die Blätter
von Zeit zu Zeit
austauschen können:
Drucke mögen es nicht,
wenn sie zu lange
„luftleer“ gehalten
werden; stellen Sie ein
Exlibris für kurze Zeit
aus, wird es das nicht
übel nehmen.
-
Luftfreie Bedingungen?
Vermeiden Sie
Plastikhüllen wie die
Pest!!! Wenn Sie einige
Blätter für ein paar
Tage irgendwohin
mitnehmen müssen, werden
sie natürlich in
Plastikhüllen keinen
Schaden nehmen, aber
unter sauerstoffarmen
Bedingungen (und Plastik
im Kontakt mit Papier)
werden im Lauf der Zeit
Pilz und Schimmel
eingeladen …, jene
schrecklichen braunen
und schwarzen Flecken,
die man auf alten
Drucken findet und die
man Stockflecken nennt.
Wenn Sie aus irgendeinem
Grund keine Alternative
zu Plastikhüllen finden,
dann lüften Sie die
Blätter regelmäßig. Sie
beobachten, dass
Exlibrisverkäufer sie
auch benutzen… Ja; aber
deren Kunden gehen sie
die ganze Zeit durch und
lüften sie so (zumindest
hofft man das!)
-
Papier liebt vor allem
vernünftige Temperaturen
und Feuchtigkeit (etwa
20-22° C. und etwa 55%
Luftfeuchtigkeit), und
mehr als alles andere
STABILITÄT. Vermeiden
Sie die Außenwände Ihres
Hauses oder Ihrer
Wohnung, da die am
meisten
Temperaturschwankungen
und Kondensierung
unterworfen sind.
Vermeiden Sie feuchte
Keller oder Speicher,
die im Sommer zu
Brennöfen werden...
-
Papier mag keine Säure.
Wenn Sie beschließen,
Ihre Drucke in
Schachteln zu halten und
sie auf ein Blatt Karton
zu montieren, stellen
Sie sicher, dass alle
Materialien, die mit dem
Druck in Berührung
kommen, Ph-neutral sind.
Die meisten industriell
hergestellten, von
Briefmarkenhändlern
angebotenen Bögen sind –
was das Papier angeht –
Ph-neutral, aber nicht
das Cellophan. Kontakt
mit säurehaltigem Papier
wird innerhalb von fünf
Jahren noch keine
Verfallserscheinungen
mit sich bringen, aber
nach 30 Jahren wird man
deutliche Schäden
sehen... Und denken Sie
an die Zukunft! Und wenn
Sie beschließen, die
Exlibris auf Karton zu
montieren, stellen Sie
sicher, dass Sie
qualitätsvolles
Archivierungsband wie
Filmoplast P-60 benutzen
oder Ph-neutrale
Briefmarkenfalze.
-
Wenn Sie Ihre
Montierkartons und
Aufbewahrungsschachteln
wählen, ist es gut sich
an das Format Din A4 zu
halten Größere Formate
sind unhandlich und bei
kleineren Blättern
unökonomisch, kleiner
ist ein Problem, weil zu
viele Blätter zu groß
sind. Es ist gut, eine
Schachtel zu haben, in
die man die größeren
Blätter gibt. Wenn Sie
die Wahl haben, nehmen
Sie Schachteln mit einem
Loch am Rücken; das
lässt Ventilation zu.
-
Der Vorteil beim
Montieren der Blätter
ist, dass man auf der
Auflage all die
Anmerkungen machen kann
(vorzugsweise mit
Bleistift), die man
aufschreiben möchte.
Eigner, Künstler, ihre
Nationalitäten,
Lebensdaten, Größe und
Technik des Blattes,
wann man ihn erhielt,
woher und zu welchem
Preis... und alle
anderen Aspekte, die man
wichtig findet.
Alternativ könnte man
diese Daten auch in
einer Datenbank sammeln
und nur mit Bleistift
eine Bezugsnummer auf
dem Rücken des Blattes
notieren. Statt die
Blätter zu montieren,
geht der gegenwärtige
Trend dahin, sie lose in
einem dünnen
Ph-neutralen
Papierordner aus einem
gefalteten Din A3 Blatt
aufzubewahren.
-
Methoden der Anordnung.
Die meisten erfahrenen
Sammler stellen ihre
„alten“ Exlibris
alphabetisch nach
Eignern zusammen, mit
einem Querbezug zum
Künstler. Das hängt
damit zusammen, dass vor
dem späten 19.
Jahrhundert der
Künstler, der das
Exlibris machte, oft nicht
bekannt ist. Den Eigner
kennt man meist durch
die Inschrift, dort, wo
diese fehlt, durch das
Wappen. Bei „modernen“
und „zeitgenössischen“
Blättern geschieht die
Anordnung meist nach
Künstlern, wobei die
Reihenfolge alphabetisch
nach Eignern geschieht.
Unterabteilungen nach
Ländern oder nach Thema
oder Stil werden
gelegentlich versucht,
bleiben aber
unbefriedigend. Wenn die
Sammlung thematisch
aufgebaut ist, wird die
Unterscheidung ‘alt nach
Eigner /modern nach
Künstler’ meist
beibehalten.
-
Der Zustand, in dem sich
Exlibris befinden,
variiert stark. Man kann
jedoch nicht wie bei
Briefmarken sagen, dass
ein makelloser Zustand
die Norm ist und ein
schmutziges Blatt nur
den halben Wert hat. Ein
Riss, Klebereste,
Wasserflecken, dünne
Stellen wegen zu
schnellem Abmontieren
kommen häufig vor. Wenn
man alte
Montierungsreste oder
Flecken entfernen will,
kann man – wenn das
Blatt nicht zu dünn und
beschädigt ist – es eine
Stunde in destilliertes
Wasser legen, es dann
zwischen zwei Blättern
Löschpapier trocknen und
pressen. Wenn es trocken
ist, kann man dünne
Stellen verstärken und
Risse mit
Archivklebeband
reparieren. Dieser
Vorgang wird viele
Mängel verbessern, wenn
allerdings der Schaden
größer ist ziehen Sie
die Hilfe eines
Spezialisten für die
Papierrestaurierung
hinzu.
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Warum sollte ich einer Gesellschaft
(oder mehreren) beitreten?
Mein Vorschlag ist, dass Sie
zunächst einmal sorgfältig prüfen,
welches Interesse Sie an Exlibris
haben und welche genau Sie sammeln.
Wenn Sie überhaupt an älteren oder
modernen Exlibris interessiert sind,
dann wollen Sie wahrscheinlich die
ihres Landes sammeln und ein erster
Schritt könnte es sein, Mitglied in
Ihrer ‚nationalen’ Gesellschaft zu
werden. Wenn Sie als Amerikaner und
amerikanische Exlibris sammeln
wollen, treten sie der American
Society of Bookplate Collectors and
Designers bei. Wenn Sie deutsch
sind, werden Sie Mitglied bei der
Deutschen Exlibris Gesellschaft.
Wenn Sie einmal beigetreten sind,
werden Sie Mitglieder treffen, die
ihre speziellen Intereressen teilen
und vielleicht viele, die das nicht
tun. Die Welt der Exlibris ist sehr
eklektisch.
Die meisten Gesellschaften
organisieren Vorträge, Tagungen und
Tauschveranstaltungen, so dass Sie
als Mitglied Ihrer Gesellschaft
Gelegenheit haben, andere Sammler
und sicher auch Künstler zu treffen.
Einige Gesellschaften organisieren
auch den Verkauf oder Auktionen von
Exlibris, eine Möglichkeit parallel
zum Wissens- und Erfahrungszuwachs
in Ihrem Hobby auch Ihre Sammlung zu
vergrößern.
Kann ich irgendeiner Gesellschaft
beitreten oder nur der meines
Landes?
Nun… es gibt Sammelgesellschaften
nicht in vielen Ländern, und ich
kenne eine Reihe von Sammlern, die
nicht Mitglied ihrer nationalen
Gesellschaft sind...und einige
Länder wie Finnland haben zwei
Gesellschaften!
Wenn Sie Mitglied der Bookplate
Society in London sind, werden Sie
vielen Mitgliedern begegnen, sie von
alten britischen Exlibris fasziniert
sind, aber nur sehr wenige, die sich
z. B. für zeitgenössische
slowakische oder erotische
interessieren. Fragen Sie herum, und
Sie werden schnell herausfinden, wo
ihre Seelenfreunde sich verbergen.
Wenn zeitgenössische Exlibris Ihre
Phantasie beflügeln, wird Graphia
interessanter Lesestoff sein… und
als Mitglied der deutschen,
niederländischen und schweizerischen
Gesellschaften werden Sie vielleicht
die besten Sammler zeitgenössische
Blätter treffen.
Wenn Sie diese Website gefunden
haben und diesen Text lesen, heißt
das, dass sie Zugang zum Internet
haben, und ich würde vorschlagen,
dass Sie einige Stunden damit
verbringen, die verschiedenen
Gesellschaften und Künstler zu
besuchen, deren Links Sie auf
unserer Link-Seite finden. Wenn Sie
die Websites anschauen, werden Sie
schnell ein Gespür dafür bekommen,
welche Gesellschaften Ihre
Interessen wahrscheinlich zufrieden
stellen.
Soll ich ein Exlibris in Auftrag
geben?
Wenn Ihr Interesse exklusiv auf das
Erforschen alter Exlibris beschränkt
ist, dann erscheint ein
Exlibrisauftrag nicht als eine
Priorität – obwohl es natürlich Spaß
macht eines auf seinen Namen in den
Büchern seiner Bibliothek zu haben.
Das Interesse der meisten Menschen
an Buchzeichen kommt von einem
Interesse an Büchern, so dass der
Auftrag für ein Buchzeichen als
folgerichtiger Schritt erscheint.
Für Personen, die eine Sammlung
alter Exlibris aufbauen wollen, ist
ein eigenes Exlibris von geringem
Nutzen, da man ihnen das ihre im
Austausch dagegen überlassen wird.
Es wäre in diesem Fall also weise,
Material von Personen zu kaufen, die
alte Exlibris verkaufen, oder zu
versuchen, Sammlungen zu kaufen.
Dann könnte man Dubletten tauschen,
obwohl man keine Scharen von
Sammlern findet, mit denen man das
tun kann.
Heute sammeln viele Sammler, auch
wenn sie vor allem alte Sammeln,
auch zeitgenössische. Exlibris der
1920er Jahre durchliefen – vor allem
in Deutschland – eine Phase, wo sie
Höhen des Luxus erreichten und eher
als Kleingraphiken denn als Exlibris
gesammelt wurden; dasselbe kann man
auch von den letzten dreißig Jahren
sagen. Natürlich haben bedeutende
und berühmte Künstler aller Zeiten
gelegentlich großartige Exlibris
gemacht, aber heutzutage scheinen
die technische und künstlerische
Qualität den früheren Reiz eines
Exlibris zu überwiegen: die
Interessen des Eigners, die
Geschichte dahinter und die Art, in
der der Künstler das Blatt
personalisierte. Daher werden
Exlibris heute oft vom Künstler
signiert in limitierten Auflagen
gedruckt und die Sammler tendieren
dazu, den gleichen Typ Exlibris zu
tauschen. Das bedeutet, wenn Sie
eine Sammlung von Luxusblättern
aufbauen wollen, sollten Sie eine
Auflage solcher Blätter in Auftrag
geben, um mit Personen, die Exlibris
gleicher Qualität haben, tauschen zu
können.
Welchen Künstler soll ich wählen?
Wie teuer wird es sein?
Die Möglichkeiten sind endlos! Der
italienische Sammler Gianni Mantero
war bekannt dafür, mehr als 1.500
Exlibris auf seinen Namen zu haben,
und sicher gibt es heute einige, die
mehrere Hundert haben.
Vielleicht ist der beste Zugang ein
Blick in die Kataloge von Exlibris
Ausstellungen, um zu entscheiden,
was man vom künstlerischen
Standpunkt aus mag. Viele
Gesellschaften und Publikationen wie
Graphia oder das
Künstlerlexikon der Deutschen
Exlibris Gesellschaft enthalten
Künstlerverzeichnisse mit deren
Adressen, und man kann ihnen
schreiben, erklären, was man gern
hätte, und nach dem Preis fragen.
Statt zu schreiben, kann es auch
eine gute Idee sein, einen Künstler
zu besuchen oder ihn bei einem der
Kongresse einer Gesellschaft oder
von FISAE zu treffen. Es scheint,
dass Künstler irgendwie dazu
tendieren, bessere Exlibris zu
machen, wenn sie den ‘Kunden’
persönlich getroffen und einige Zeit
mit ihm oder ihr über Motiv, Größe,
Auflagenhöhe etc. gesprochen haben.
Gewöhnlich kostet eine Auflage von
50 to 100 Exlibris bei einem
ziemlich erfahrenen Künstler
zwischen 300 bis 1000 EUR, wobei
verschiedene Faktoren eine Rolle
spielen: die technische Komplexität
(mehrere Platten, Farbe, etc.), on
der Auftraggeber die Platte erhält
oder sie beim Künstler verbleibt,
etc. Wichtig ist, dass man von
Beginn an den Preis kennt, um keine
Überraschungen zu erleben. Auch
sollte der Künstler angeben, wie
viele Künstlerprobedrucke er neben
der Auflage Ihres Exlibris plant,
die er verkaufen kann.
Wenn Ihr Interesse weniger auf
Luxusblätter gerichtet ist und Sie
eine normale Auflage sowohl , um sie
in Bücher zu kleben, als auch zum
Tausch wollen, wählen Sie einen
Künstler, wählen Sie einen Künstler,
der Hochdruck- oder
Flachdrucktechniken verwendet, eher
als Metallstiche oder
Tiefdruckverfahren. Es ist schwierig
große Zahlen von Metallplatten zu
drucken, während Holzstiche leicht
500.000 Abzüge ergeben, ehe ein
Verschleiß zu bemerken ist! Wenn sie
jedoch eine Schwäche für
Metallstiche haben, eine Lösung ist
auch, eine Auflage Handabzüge zu
erhalten und dann eine größere,
industriell gefertigte (z.B. durch
Offset-Lithographie). In vielen
Fällen wird der Holzstecher seinen
Entwurf und den gestochenen
Holzblock berechnen, die Auflage
muss dann durch einen Drucker
gefertigt werden.
Trotz der Kosten bleibt das Sammeln
von Exlibris relativ preiswert, wenn
man es mit Briefmarken- oder
Münzsammlungen vergleicht...
Wie unterscheiden sich die Kongresse
der Gesellschaften von denen der
FISAE?
Kongresse von Gesellschaften sind in
der Regel kürzer als die der FISAE
und dauern nicht mehr als zwei Tage.
Außer den deutschen und vielleicht
den tschechischen Kongressen mit
zahlreichen Teilnehmern sind sie
viel kleiner und familiärer, ideal,
um den erfahreneren Sammlern Fragen
zu stellen und um sich mit den
Tauschabläufen vertraut zu machen.
Außerdem gibt es weniger
Sprachprobleme. FISAE Kongresse sind
seltener (alle zwei Jahre), und
angesichts der geographischen Orte
der Tagungen, die jedes Mal
wechseln, ist es schwer, ohne eine
Pause teilzunehmen. Aber sie bieten
zahlreichere Kontaktmöglichkeiten,
eine breite Palette von
interessanten Ausstellungen und
insgesamt eine interessante Zeit für
alle.
Wann kann ich mich zum nächsten
Kongress anmelden?
Der nächste Kongress wird vom 23.
bis 27. August 2006 in Nyon,
Schweiz, stattfinden. Jeder ist
eingeladen, sich ab jetzt bis zum
1.
Juni 2006 für den Kongress und die optionalen Ausflüge anzumelden.
Falls die Bezahlung für die
Teilnahme und die Ausflüge bis dann
nicht eingegangen sind, wird die
Anmeldung gestrichen.
Personen, die sich nach diesem Datum
noch anmelden, können dies tun,
solange die Teilnehmerquote, die den
Räumlichkeiten entspricht, noch
nicht erschöpft ist. Vielleicht
stehen ihnen dann nicht alle
Programmelemente (Publikationen,
Transport, Abschlussbankett, etc.)
zur Verfügung.
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